World Live
So. 22.00 - 00.00 Uhr
World Live
Mit Babette Michel und Cecilia Aguirre
World Live nimmt Sie mit in ein Konzert von Funkhaus Europa.
Lassen Sie sich begeistern von der Atmosphäre in den Clubs und
Konzertsälen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der
Livemusik.
Das Beste aus einem Konzert, Hintergründe, Interviews,
Querverweise... World Live hält all das in zwei Stunden für sie
bereit.
Das Programm
der kommenden Wochen
12.09.2010
Sondersendung: Diwan am Rhein
Kölner Philharmonie
19.09.2010
Summerstage 2010 (I)
Tanzbrunnen, Köln
27.06.2010
26.09.2010
Gilberto Gil & Lokua Kanza & EES
Museumsplatz, Bonn
30.07.2010
03.10.2010
Staff Benda Bilili
Odyssee Festival, Ringlokschuppen, Mülheim
20.08.2010
Sondersendung - Diwan am Rhein
Sonntag, 12.09.2010
Im Fastenmonat Ramadan wird jeden Abend das Fastenbrechen nach
Sonnenuntergang besonders zelebriert. Höhepunkt ist der Abschluss
der Fastenzeit - drei Tage wird fröhlich und festlich gefeiert.
Funkhaus Europa macht es hörbar - das große Ramadan-Fest zum Ende
des Fastenmonats.
Schon 2007 feierten die Kölner Philharmonie und Funkhaus Europa
das Ende des Ramadans mit einem bunten Programm. Nach dem großen
Erfolg dieses Projekts findet auch in dieser Saison ein
Ramadan-Fest statt: Bekannte Gruppen und Musiker wie die Formation
des in New York lebenden Türken İlhan Erşahin oder der algerische
Superstar Khaled zeigen die Vielfalt der orientalischen Kultur von
der Türkei bis in den arabischen Raum.
Moderation: Anna-Bianca Krause
Summerstage 2010
Sonntag, 19.09.2010
Die Funkhaus Europa Summerstage setzt auf interkulturelle Trends
in einer Welt, die immer weiter zusammen wächst. Seit 2000 nimmt
sie ihr Publikum einmal im Jahr mit auf musikalische
Entdeckungsreisen jenseits des Mainstream. Das Musikfestival von
Funkhaus Europa spürt den regional geerdeten und global vermischten
Musikstilen nach und setzt dabei auf ungewöhnliche Begegnungen. In
diesem Jahr richtete die Summerstage am 27. Juni den Blick auf die
vielfältige Global-Pop-Szene Frankreichs. Im Tanzbrunnen Köln kamen
faszinierende Künstler aus Frankreich zusammen und zelebrierten "La
Boom".
Die sechsköpfige Band Hocus Pocus sorgten mit MCs, DJs, Schlagzeug,
Gitarre, Bass und Keyboards für treibenden Funk, satten Soul und
HipHop Vibes galore. Hocus Pocus verneint nach alter französischer
Tradition die aktuellen anglo-amerikanischen Vorbilder und schafft
einen unverwechselbar romanischen und gleichzeitig soulig geprägten
HipHop mit vielen Finessen. Da blitzen jazzige Trompeten auf, eine
Folkgitarre oder auch ein verlorenes Late Night-Piano. Die
rhythmische Basis kommt funky, federleicht und handgemacht daher,
dazu werden Samples aus der Soul-Geschichte eingeflochten.
Hocus Pocus sind wahre Zauberer, die mit verblüffender Alchemie die
klassische Ära der Black Music mit den besten Tugenden
französischer Wortgewalt verquicken.
La Caravane Passe aus Paris ist ein feierwütiges Ensemble um den
Frontman Tona Fetterman und versteht sich als musikalische
Karawane, die mal hier mal dort die Klangzelte aufschlägt. Aus all
diesen Einflüssen kreiert die Band eine ganz neue Sprache, in der
Fetzen aus Französisch, Serbisch, Spanisch, Jiddisch und Englisch
herumschwirren. In der Musik mischen sich Gypsy Roots vom Balkan
und aus dem Mediterranen mit Ska und Chanson und ein wenig
Punk-Attitüde. Dies und mehr verspricht die einzigartige
musikalische Mischung von La Caravane Passe.
Gilberto Gil, Lokua Kanza & EES
Sonntag, 26.09.2010
Ein besonderer Musikabend der unterschiedlichen Musikkulturen
fand am Freitag den 30.7.2010 auf dem Museumsplatz in Bonn statt.
Der legendäre brasilianische Künstler und ehemalige Kulturminister
Brasiliens Gilberto Gil lud zu einem Abend der besonderen Art.
Gilberto Gil ist der wahrscheinlich bekannteste Musiker Brasiliens:
Er hat 51 Alben veröffentlicht, 12 Mal Gold, 5 Mal Platin erhalten,
7 Grammys gewonnen und mehr als 4 Millionen Alben verkauft. Der
67-jährige Sympathieträger ist schon seit über 46 Jahren in der
Musikszene unterwegs. Seine Musik ist Rhythmus und Melodie und
Magie. Eröffnet wurde der Abend durch eine der virtuosesten Stimmen
Afrikas. Der kongolesische Sänger Lokua Kanza präsentierte mit
seiner Band sein neues Album "Nkolo". Er ist ein Meister der
musikalischen Harmonien, er hat ein großes Gespür für Stimmungen
und er hat Botschaften, die auch da ankommen, wo Lokua Kanza in
Phantasiesprachen und phonetischer Poesie singt. Ergänzt wurde der
Abend von der Kwaito-Sensation EES aus Namibia.
"Odyssee - Kulturen der Welt":
Staff Benda Bilili
Sonntag, 03.10.2010
Musik ist eine einfache Brücke, die das Verständnis zwischen den
Kontinenten verbessern kann. Seit einigen Jahren sucht "Odyssee -
Kulturen der Welt" mit seinem ausgewählten Konzertangebot diesen
Brückenschlag zu vollziehen. Staff Benda Bilili heißt die
einzigartige Formation aus dem Centre Ville von Kinshasa, der
Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Zu Hause treffen sich
die Musiker – die unter freiem Himmel leben –regelmäßig in der Nähe
des Zoos und wenn sie nicht gerade vor den Clubs der Stadt billige
Zigaretten und Schnaps verkaufen, tun sie sich mit Straßenkindern
zu musikalischen Spontan-Sessions zusammen. Ihre Instrumente sind
zum Teil selbst gebaut: so etwa die aus einer Konservenbüchse
gebastelte, einsaitige Satongé-Gitarre. Die Musik wurzelt tief in
der kongolesischen Rumba gemischt mit Klängen des frühen James
Brown oder des Buena Vista Social Club. Ihre Songs dokumentieren
die Ereignisse des Alltags aus einer Hauptstadt, in der es mehr als
40 000 Straßenkinder, darunter auch ehemalige Kindersoldaten gibt,
die vor der Armut und der Gewalt in ihren Heimatorten geflohen
sind. Unter ihnen bilden die behinderten Menschen, die
"Handicapés", die zweitstärkste Gruppe, die sich gegenseitig und
selbstbewusst über ihre "Plateforme" genannte
Selbsthilfeorganisation unterstützen. "Staff benda bilili" bedeutet
in der Lingala Sprache, dass es mehr gibt, als für das bloße Auge
sichtbar ist. Diese ungewöhnliche Kapelle aus dem Kongo liefert
dafür den beste Beweis. Nicht zu vergessen: Der Dokumentarfilm
"Benda Bilili" über die Gruppe Staff Benda Bilili von Florent de la
Tullaye und Renaud Barret feierte im Mai 2010 in Cannes als
Eröffnungsfilm des Festivals Quinzaine des Réalisateurs (Director's
Fortnight) Premiere und bekam sehr gute Kritiken.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Staff_Benda_Bilili - cite_note-4)
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