Freitag, 30.07.2010

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World Live

So. 22.00 - 00.00 Uhr

World Live

Mit Babette Michel und Cecilia Aguirre

Paco Mendoza, Summerstage 2009; Rechte:  WDR

World Live nimmt Sie mit in ein Konzert von Funkhaus Europa. Lassen Sie sich begeistern von der Atmosphäre in den Clubs und Konzertsälen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Livemusik.

Das Beste aus einem Konzert, Hintergründe, Interviews, Querverweise... World Live hält all das in zwei Stunden für sie bereit.


Das Programm

der kommenden Wochen


01.08.2010

Bibi Tanga & The Selenites
Stadtgarten, Köln
28.05.2010


08.08.2010

Mitsoura
ZAKK, Düsseldorf
10.06.2010


15.08.2010

Figli Di Madre Ignota
Domicil, Dortmund
29.05.2010

22.08.2010

Konono No. 1
Stadtgarten, Köln
14.05.2010


Bibi Tanga & The Selenites

Sonntag, 01.08.2010

Bibi Tanga Albumcover; Rechte: privat

Funk aus Frankreich? Der Botschafter dafür heißt: Bibi Tanga. Der Sänger und Bassist, stammt ursprünglich aus der zentralafrikanischen Republik, kommt jedoch als Diplomatensohn viel herum und saugt alles mögliche an Musik auf. Das konnte Jazz sein, James Brown, Fela Kuti oder Jimi Hendrix, aber auch Disco und die großen Orchester. Das Projekt aus Paris kommt mit einem ganz eigenen Sound, der die genaue Schnittmenge aus Afro und Soul herstellt- und alles durch einen französischen Filter gießt.
Seit 2003 arbeitet Bibi Tanga mit dem DJ und Produzenten "Le Professeur Inlassable" zusammen. Der "unermüdliche Professor" ist verantwortlich für die vielschichtigen Soundcollagen. Die Musik verbindet lässig und mühelos weit auseinander liegende Zeiten und Orte. Sie lässt eine Vision entstehen für das neue Jahrhundert, in dem geographische und kulturelle Barrieren keine Rolle mehr spielen. Die Musik von Bibi Tanga lohnt genaues Hinhören!


Mitsoura

Sonntag, 08.08.2010

Mitsoura; Rechte: privat

Mitsoura kommt im Rahmen von "scene: Ungarn in NRW 2010" nach Düsseldorf. Bereits als Leadsängerin der ungarischen Romaband "Ando Drom" wurde Mónika "Mitsou" Juhász Miczura als eine der besonderen Stimmen der europäischen World-Music gefeiert.
Mónika Juhász stammt aus dem armen Dorf Békécsaba an der rumänischen Grenze. Schon ihre Mutter war eine der besten Sängerinnen der Region. Nach dem Umzug nach Budapest wurde Jenö Zsigó auf Mitsous herausragendes Talent aufmerksam und machte sie kurzerhand zur Sängerin seiner Band "Ando Drom".
2003 gründet sie ihre eigene Gruppe «Mitsoura» und lässt nun ihrer Kreativität freien Lauf. Sie verwendet eine Gesangstechnik, die aus der indischen Provinz Rajasthan stammt, arbeitet mit differenzierten Studiotechniken und reichert ihre Auftritte mit
visuellen, hypnotischen Effekten an. Mitsoura: "Die Lieder, die wir nachspielen, stammen aus verschiedenen Roma-Traditionen, es sind Reise- oder Begräbnislieder, die von meiner Mutter oder alten Zigeunern gesungen wurden". In ihrer Musik finden sich hier und da Elektroakkorde und andere Rock-, Jazz- und Klassikklänge. Mit ihrem eigenen Projekt gelingt Mitsoura ein experimenteller Romafolk, der Sinne betört. Mitsouras Musik ist ungewöhnlich und überirdisch schön.


Figli di Madre Ignota

Sonntag, 15.08.2010

Figli di madre ignota; grupo colore

Der Abend im Dortmunder domicil am 29. Mai 2010 stand ganz im Zeichen des kulturellen Crossover an der Adria. Unter dem Motto AdriaHochZwei sendete Funkhaus Europa vier Stunden lang rund um den Adria-Raum. Auf der Bühne Balkan-Sound aus Italien von "Figli di madre Ignota", der Balkan-Band aus Mailand, die sich 1999 gründete. Es sind die Erfinder von "Spaghetti Balkan", einer bahnbrechenden Mixtur aus atemlosen Tarantellas, bösen Polkas, Rock'n Roll-Schmankerln und schlitzohrigen Balkan-Krachern. Diese musikalische Mischung würzen sie mit Balkan-Rhythmen und etwas Ska.
Die achtköpfige Band präsentiert sich gerne als Nachtclub-Band in schwarzen Anzügen, Lackschuhen und mit orientalischem Leopardenmuster-Fez auf dem Kopf.
"Figli di Madre Ignota" bedeutet so viel wie "Söhne einer unbekannten Mutter". So wurden in Italien früher offiziell Waisenkinder bezeichnet - oft aus unehelichen Beziehungen - , die nicht von ihren Müttern angenommen wurden. Der Name passt zur Band, denn mit ihrer Musik nehmen "Figli di Madre Ignota" keine keine Rücksicht auf Herkunft und Tradition.
"Figli di Madre Ignota" werfen einfach alles in einen Topf und es entsteht ein rockiger Balkan-Sound, der zum Tanzen auffordert.


Konono No. 1

Mittwoch, 22.08.2012

Konono No. 1; Rechte: Pieter Hugo

Vor mehr als 25 Jahren wurde Konono No.1 vom Likembé-Virtuosen Mawangu Mingiedi in Kinshasa, Kongo gegründet. (Die Likembé – u.a. auch Sanza oder Daumenklavier genannt – ist ein sehr altes afrikanisches Instrument.) Gleich drei elektrische Likembés (Bass, Medium und Hoch) werden bei Konono No. 1 gespielt neben einer Rhythmussektion bestehend aus Pfannen, Töpfen und Autoteilen und einem Soundsystem. Handgemachte Mikrophone übertragen diese außergewöhnliche elektro-traditionelle Musik. Beeindruckt von diesen Klängen ließ sich die internationale Musikpresse zu einem Vergleich hinreißen wie ‚Can und Krautrock’. Konono No. 1 arbeiteten schon zusammen mit Björk für den Song „Earth Intruders“, waren kürzlich mit Herbie Hancock im Studio und haben im Mai 2010 das neue Album „Assume Crash Position“ herausgebracht.


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Montage: Satellit und Radiogerät; Rechte: ARD

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02.00 - 06.00 Uhr


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