World Live
So. 22.00 - 00.00 Uhr
World Live
Mit Babette Michel und Cecilia Aguirre
World Live nimmt Sie mit in ein Konzert von Funkhaus Europa.
Lassen Sie sich begeistern von der Atmosphäre in den Clubs und
Konzertsälen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der
Livemusik.
Das Beste aus einem Konzert, Hintergründe, Interviews,
Querverweise... World Live hält all das in zwei Stunden für sie
bereit.
Das Programm
der kommenden Wochen
01.08.2010
Bibi Tanga & The Selenites
Stadtgarten, Köln
28.05.2010
08.08.2010
Mitsoura
ZAKK, Düsseldorf
10.06.2010
15.08.2010
Figli Di Madre Ignota
Domicil, Dortmund
29.05.2010
22.08.2010
Konono No. 1
Stadtgarten, Köln
14.05.2010
Bibi Tanga & The Selenites
Sonntag, 01.08.2010
Funk aus Frankreich? Der Botschafter dafür heißt: Bibi Tanga. Der
Sänger und Bassist, stammt ursprünglich aus der
zentralafrikanischen Republik, kommt jedoch als Diplomatensohn viel
herum und saugt alles mögliche an Musik auf. Das konnte Jazz sein,
James Brown, Fela Kuti oder Jimi Hendrix, aber auch Disco und die
großen Orchester. Das Projekt aus Paris kommt mit einem ganz
eigenen Sound, der die genaue Schnittmenge aus Afro und Soul
herstellt- und alles durch einen französischen Filter gießt.
Seit 2003 arbeitet Bibi Tanga mit dem DJ und Produzenten "Le
Professeur Inlassable" zusammen. Der "unermüdliche Professor" ist
verantwortlich für die vielschichtigen Soundcollagen. Die Musik
verbindet lässig und mühelos weit auseinander liegende Zeiten und
Orte. Sie lässt eine Vision entstehen für das neue Jahrhundert, in
dem geographische und kulturelle Barrieren keine Rolle mehr
spielen. Die Musik von Bibi Tanga lohnt genaues Hinhören!
Mitsoura
Sonntag, 08.08.2010
Mitsoura kommt im Rahmen von "scene: Ungarn in NRW 2010" nach
Düsseldorf. Bereits als Leadsängerin der ungarischen Romaband "Ando
Drom" wurde Mónika "Mitsou" Juhász Miczura als eine der besonderen
Stimmen der europäischen World-Music gefeiert.
Mónika Juhász stammt aus dem armen Dorf Békécsaba an der
rumänischen Grenze. Schon ihre Mutter war eine der besten
Sängerinnen der Region. Nach dem Umzug nach Budapest wurde Jenö
Zsigó auf Mitsous herausragendes Talent aufmerksam und machte sie
kurzerhand zur Sängerin seiner Band "Ando Drom".
2003 gründet sie ihre eigene Gruppe «Mitsoura» und lässt nun ihrer
Kreativität freien Lauf. Sie verwendet eine Gesangstechnik, die aus
der indischen Provinz Rajasthan stammt, arbeitet mit
differenzierten Studiotechniken und reichert ihre Auftritte
mit
visuellen, hypnotischen Effekten an. Mitsoura: "Die Lieder, die wir
nachspielen, stammen aus verschiedenen Roma-Traditionen, es sind
Reise- oder Begräbnislieder, die von meiner Mutter oder alten
Zigeunern gesungen wurden". In ihrer Musik finden sich hier und da
Elektroakkorde und andere Rock-, Jazz- und Klassikklänge. Mit ihrem
eigenen Projekt gelingt Mitsoura ein experimenteller Romafolk, der
Sinne betört. Mitsouras Musik ist ungewöhnlich und überirdisch
schön.
Figli di Madre Ignota
Sonntag, 15.08.2010
Der Abend im Dortmunder domicil am 29. Mai 2010 stand ganz im
Zeichen des kulturellen Crossover an der Adria. Unter dem Motto
AdriaHochZwei sendete Funkhaus Europa vier Stunden lang rund um den
Adria-Raum. Auf der Bühne Balkan-Sound aus Italien von "Figli di
madre Ignota", der Balkan-Band aus Mailand, die sich 1999 gründete.
Es sind die Erfinder von "Spaghetti Balkan", einer bahnbrechenden
Mixtur aus atemlosen Tarantellas, bösen Polkas, Rock'n
Roll-Schmankerln und schlitzohrigen Balkan-Krachern. Diese
musikalische Mischung würzen sie mit Balkan-Rhythmen und etwas
Ska.
Die achtköpfige Band präsentiert sich gerne als Nachtclub-Band in
schwarzen Anzügen, Lackschuhen und mit orientalischem
Leopardenmuster-Fez auf dem Kopf.
"Figli di Madre Ignota" bedeutet so viel wie "Söhne einer
unbekannten Mutter". So wurden in Italien früher offiziell
Waisenkinder bezeichnet - oft aus unehelichen Beziehungen - , die
nicht von ihren Müttern angenommen wurden. Der Name passt zur Band,
denn mit ihrer Musik nehmen "Figli di Madre Ignota" keine keine
Rücksicht auf Herkunft und Tradition.
"Figli di Madre Ignota" werfen einfach alles in einen Topf und es
entsteht ein rockiger Balkan-Sound, der zum Tanzen auffordert.
Konono No. 1
Mittwoch, 22.08.2012
Vor mehr als 25 Jahren wurde Konono No.1 vom Likembé-Virtuosen
Mawangu Mingiedi in Kinshasa, Kongo gegründet. (Die Likembé – u.a.
auch Sanza oder Daumenklavier genannt – ist ein sehr altes
afrikanisches Instrument.) Gleich drei elektrische Likembés (Bass,
Medium und Hoch) werden bei Konono No. 1 gespielt neben einer
Rhythmussektion bestehend aus Pfannen, Töpfen und Autoteilen und
einem Soundsystem. Handgemachte Mikrophone übertragen diese
außergewöhnliche elektro-traditionelle Musik. Beeindruckt von
diesen Klängen ließ sich die internationale Musikpresse zu einem
Vergleich hinreißen wie ‚Can und Krautrock’. Konono No. 1
arbeiteten schon zusammen mit Björk für den Song „Earth Intruders“,
waren kürzlich mit Herbie Hancock im Studio und haben im Mai 2010
das neue Album „Assume Crash Position“ herausgebracht.
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