Freitag, 30.07.2010
Sie befinden sich hier:
WDR.de
Funkhaus Europa
Sendungen
Süpermercado
Bestmor’s Fisksuppe
Kenneth Gjerrud ist aus Norwegen. Seit 1994 lebt der gelernte Koch in Berlin. Eigentlich wollte er nach Frankreich gehen, um dort die berühmte Küche kennen zu lernen. Doch - wie es manchmal so geht - ist er über die Liebe in Berlin gelandet.
Seit 2001 betreibt er das einzige norwegische Restaurant in Berlin "Munch's Hus" und zusätzlich die Kantine der Nordischen Botschaften - dort sind Dänemark, Schweden, Finnland und eben Norwegen zusammen vertreten. Er kocht heute eine Bestmor's Fisksuppe, das heißt auf Deutsch Mutters Beste Fischsuppe nach einem Rezept seiner Großmutter aus Schweden, die allerdings in Norwegen geboren ist.
Für den Fischfond:
Für die Suppe:
Für den Fischfond nehmen wir die Karkassen aus Lachs, geben dies
in kaltes Wasser und werfen noch Eiswürfel hinzu. Man verwendet
vier verschiedene Gemüsesorten, die klein geschnitten werden:
Möhren, Sellerie, Porree und Stangensellerie. Nun kommt etwas
Weißwein dazu, sowie Lorbeerblätter, schwarzen Pfeffer und
Dill.
Alles zusammen lässt man nun langsam aufkochen und 40 Minuten
ziehen. Der Fisch kann nur so, also durch das langsame Ziehen,
seinen Geschmack richtig in den Fond abgeben.
Als nächstes wird alles nun durch ein Sieb passiert und sobald der
Fischfond fertig ist, beginnen wir mit der Suppe: Wir nehmen Lachs,
schneiden aus dessen Filet - ca 500 gr - Würfel zurecht und geben
sie in den Fond hinein.
Jetzt nimmt man den frischen Spinat, rupft ihn ein ordentlich auf,
gibt ein bisschen Zucker hinzu und anschließen richtig kaltes
Wasser dazu, so das der Spinat richtig knackig wird. Anschließen
schneiden wir den Spinat in Streifen.
Die Perlgraupen werden gewaschen und gekocht und müssen 10 bis 12
Minuten ziehen, bis sie weich sind. Dann kommen sie in den
Fischfond zu dem Spinat und den Lachswürfeln. Zum Schluss alles
noch kurz abschmecken und servieren.
Guten Appetit auf Norwegisch
Gud Appetit!
AutorIn: Alejandra Lopez
Süpersuppe: Bestmor’s FisksuppeDer WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.